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Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Cuxhaven ist derzeit deutlich höher als angegeben. Foto: Gollnow/dpa
Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Cuxhaven ist deutlich höher als angegeben

Technische Probleme sorgen dieser Tage dafür, dass der vom Robert-Koch-Institut (RKI) angegebene Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Cuxhaven deutlich geringer ausgewiesen wird als er offenbar tatsächlich ist. Angaben der Cuxhavener Kreisverwaltung zufolge konnten [die bereits am Dienstag aufgetretenen technischen Probleme]() noch immer nicht behoben werden. "Der heute für den Landkreis Cuxhaven vom RKI veröffentlichte Sieben-Tage Inzidenzwert von 35,7 gibt die Lage damit nicht korrekt wieder", berichtet Landrat Kai-Uwe Bielefeld. "Bei einer korrekten Übertragung der aktuellen Fälle würde er heute bei etwa 57 liegen."

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]()Keine Lockerungen in Sicht

Dennoch ändere der am Mittwoch vom RKI veröffentlichte Wert nichts an der seit Sonntag gültigen 3G-Regel im Landkreis. Erst wenn an fünf Tagen in Folge der Inzidenzwert unter 50 gelegen hat, könne diese Allgemeinverfügung wieder aufgehoben werden. "Davon gehe ich derzeit nicht aus", macht Bielefeld deutlich. "Da der landesweite Leitindikatorwert für die Intensivbettbelegung heute mit 5,7 den dritten Tag in Folge über dem Grenzwert von 5,0 liegt, ist es sogar denkbar, dass bereits am Freitag eine Allgemeinverfügung für die Warnstufe 1 zu erlassen ist."

So verteilen sich die Neuinfektionen

Den Landkreis-Angaben zufolge wurden der Verwaltung 14 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Sie verteilen sich wie folgt auf die Städte und (Samt-)Gemeinden im Landkreis: Börde Lamstedt (4); Beverstedt (3); Geestland (2); Hagen im Bremischen, Hemmoor, Loxstedt, Cuxhaven, Wurster Nordseeküste (je 1). 21 Personen gelten hingegen als nicht mehr akut infiziert. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert.